{"id":655,"date":"2021-11-15T11:31:04","date_gmt":"2021-11-15T11:31:04","guid":{"rendered":"http:\/\/tastenblicke.de\/?p=655"},"modified":"2021-11-15T11:31:04","modified_gmt":"2021-11-15T11:31:04","slug":"ansichten-und-einsichten-von-mensch-und-hund-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tastenblicke.de\/?p=655","title":{"rendered":"Ansichten und Einsichten von Mensch und Hund  (5)"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: center;\"><strong><em><u>\u00a0\u00a0 WIR:\u00a0 \u201e<\/u><\/em><\/strong><em><u>Nichts ohne Sam<strong>\u201c<\/strong><\/u><\/em><\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-657\" src=\"http:\/\/tastenblicke.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/34.shooting-2-300x269.jpg\" alt=\"\" width=\"269\" height=\"241\" srcset=\"https:\/\/tastenblicke.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/34.shooting-2-300x269.jpg 300w, https:\/\/tastenblicke.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/34.shooting-2-1024x919.jpg 1024w, https:\/\/tastenblicke.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/34.shooting-2-768x689.jpg 768w, https:\/\/tastenblicke.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/34.shooting-2.jpg 1448w\" sizes=\"auto, (max-width: 269px) 100vw, 269px\" \/><\/p>\n<p><em>Ein Leben ohne Hund? Wir wissen mittlerweile gar nicht mehr wie das ist, so sehr haben wir uns schon an unseren vierbeinigen Hausgenossen gew\u00f6hnt.<\/em><\/p>\n<p><em>Wir denken hundebezogen, handeln hundegerecht, planen hundetaugliche Unternehmungen und haben ganz selbstverst\u00e4ndlich unseren Alltag den Bed\u00fcrfnissen von Sammy angepasst. Dass das Leben jemals anders war \u2013 kaum vorstellbar! <\/em><\/p>\n<p><em>Doch was tun, wenn der allj\u00e4hrliche Sommerurlaub unweigerlich n\u00e4her r\u00fcckt und Sammy da nicht mitkommen kann?<\/em><\/p>\n<p><em>Ich gestehe kurzfristig auch diese \u00fcber drei\u00dfigj\u00e4hrige Tradition in Frage gestellt zu haben. Schier unm\u00f6glich erschien es mir zwei Wochen ohne Sammy im fernen \u00d6sterreich zu verbringen. Das f\u00fchlte sich an wie ein kalter Hundeentzug. Wollten wir das wirklich ?<\/em><\/p>\n<p><em>Doch da kam das rettende Angebot aus Berlin von unserer Tochter gerade recht. Sie lud Sammy zu einem \u201ehappy dog all inclusive premium package\u201c f\u00fcr genau diese Zeit ein. Wer kann da schon nein sagen? <\/em><\/p>\n<p><em>Zum Gl\u00fcck waren es bis zum geplanten Urlaub noch ein paar Wochen hin, denn so ein Unterfangen muss ja schlie\u00dflich genau geplant und vorbereitet werden. Von vornherein stand fest, bevor Sam f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit in die Gro\u00dfstadt kann, braucht er dort unbedingt eine Eingew\u00f6hnungsphase. So etwas bekommt ja schlie\u00dflich jedes Kleinkind heutzutage, bevor man es in den Kindergarten schickt. Dann hat unser Sammy allemal ein Anrecht darauf. Drei Tage setzte ich daf\u00fcr an, danach wieder heimisches Umfeld, um die Eindr\u00fccke zu verarbeiten. L\u00e4uft das gut, kann man anschlie\u00dfend an einen l\u00e4ngeren Aufenthalt dort denken.<\/em><\/p>\n<p><em>Gesagt, getan. Der kleine Sammy in der gro\u00dfen Stadt. Ein Abenteuer f\u00fcr alle Beteiligten. Autos, Busse, Bahnen, Motorr\u00e4der, Martinshorn, Gro\u00dfstadtl\u00e4rm, viele, viele Menschen, Br\u00fccken, Wasser, riesige H\u00e4user, mehrspurige Stra\u00dfen\u2026<\/em><\/p>\n<p><em>Damit muss man erst einmal klarkommen. Aber unser Sam w\u00e4re ja nicht Sam, wenn er das nicht Pfote f\u00fcr Pfote gewuppt h\u00e4tte. Ein bisschen Gewicht hat er dabei schon verloren, aber mindestens in gleichem Ma\u00dfe an Courage zugelegt.<\/em><\/p>\n<p><em>Wir konnten also beruhigt in den Urlaub starten, der Hund war gebrieft und bezog mit seinem ganzen Equipment sein Luxusferienresort in Berlin.<\/em><\/p>\n<p><em>Hundeverwaist im fernen \u00d6sterreich wurden wir nun t\u00e4glich mit aktuellen Bildern versorgt. Sam chillt auf dem Balkon in der Sonne, Sam planscht am Badestrand, Sam schl\u00e4ft friedlich auf seinem Kissen, Sam spielt mit einem neuen Knochen, Sam avanciert zum B\u00fcroliebling und genie\u00dft allgemeine Aufmerksamkeit, Sam bekommt Futter mit allen Raffinessen, Hund flaniert an neuem Brustgeschirr durch den Tiergarten usw.<\/em><\/p>\n<p><em>Nat\u00fcrlich waren wir froh, dass es unserem Liebling so gut ging, aber bald schon fragen wir uns auch bang: Will der \u00fcberhaupt wieder zu uns zur\u00fcck, oder hat er sich inzwischen gar an die Gro\u00dfstadt mit all den Annehmlichkeiten gew\u00f6hnt???? Da machte sich doch mitten im Urlaub eine deutlich zunehmende Verunsicherung breit.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Sorge war ziemlich unbegr\u00fcndet, wie sich bei unserer R\u00fcckkehr zeigte. Einen wahren, nicht enden wollenden Freudentanz hat unser Hund aufgef\u00fchrt. Wir waren echt ger\u00fchrt, und unser Hundehalter-Selbstbewusstsein erwachte wieder zu neuem Leben.<\/em><\/p>\n<p><em>Nur wenige Wochen sp\u00e4ter wartete dann auch schon das n\u00e4chste Event. Sam wurde ein Jahr alt, und dem Ereignis angemessen verbrachten wir einige Tage in einem sch\u00f6nen, hundefreundlichen Hotel an der M\u00fcritz. \u201eHunde sind im ganzen Haus willkommen, ausgenommen sind die Restaurants\u201c hie\u00df es auf der Webseite. Das sollte kein Problem sein, dachten wir naiv, aber hatten die Rechnung ohne Sammy gemacht. Der fand es n\u00e4mlich unerh\u00f6rt, dass wir ihn, zumal an seinem Geburtstag, allein auf dem Zimmer gelassen haben und machte ordentlich Radau. So ausdauernd und so intensiv bis wir ihn schlie\u00dflich doch ins Restaurant holen durften. Dort legte er sich brav und profitlich zu unseren F\u00fc\u00dfen und mimte den Scho\u00dfhund. Clever ist er, das muss man ihm lassen. <\/em><\/p>\n<p><em>Spannend waren auch unsere Tage an der Ostsee. Sammy lernte das Meer und die Wellen kennen und musste erfahren, dass M\u00f6wen irgendwie schneller sind als er, und wenn es eng wird einfach mal eben abheben und davonfliegen. Das passte ihm so gar nicht.<\/em><\/p>\n<p><em>Als Entsch\u00e4digung durfte er dort aber zum ersten Mal ganz ohne Leine laufen und seine tierische Freiheit genie\u00dfen. Unbeschwert und ausgelassen tobte er \u00fcber die Mole, als w\u00fcrde die ganze Welt ihm geh\u00f6ren. Wir dagegen waren deutlich weniger entspannt, stets das Umfeld im Blick und die Leine im Anschlag. Aber es lief von Tag zu Tag besser, wir wurden mutiger und ruhiger und waren ziemlich stolz wie, und dass der R\u00fcckruf einigerma\u00dfen klappte. Die Menge der daf\u00fcr rausgehauenen Leckerlis sollte man allerding langfristig ein bisschen reduzieren.<\/em><\/p>\n<p><em>Fazit aus all diesen Urlaubs- und Reiseerfahrungen: <\/em><\/p>\n<p><em>*ohne Sam sind wir nicht komplett<\/em><\/p>\n<p><em>*mit Sam ist das Leben \u201etierisch\u201c aufregend und sch\u00f6n.<\/em><\/p>\n<p><em>*Restauranttauglich ist Sammy wie kein anderer. Still und friedlich liegt er <\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0 unterm Tisch und beobachtet aufmerksam, was passiert. Eigentlich eine <\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0 Bereicherung f\u00fcr jedes Restaurant<\/em><\/p>\n<p><em>*Eingesperrt sein in einem fremden Hotelzimmer; na ja wer will das schon?<\/em><\/p>\n<p><em>Aber auch f\u00fcr Sammy gilt: das Hundeleben ist kein Wunschkonzert, hin und wieder gibt es auch da Durststrecken, die es zu \u00fcberstehen gilt. Hat man das erst geschafft, h\u00e4ngt auch der Hundehimmel bald wieder voller Leckerlis.<\/em><\/p>\n<p><em>Wir werden versuchen ihm das zu vermitteln. Und weil Sam ja so ein schlauer Hund ist, wird er das schon begreifen.\u00a0 <\/em><\/p>\n<p><em>Falls nicht, so hat man uns beigebracht, liegt es am Halter,<strong> nie<\/strong> am Hund\u2026 eine These, an der wir immer mal wieder zu knapsen haben. <\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><strong><em><u>SAM: <\/u><\/em><\/strong><em><u>\u201eGro\u00dfe weite Hundewelt\u201c<\/u><\/em><\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-663\" src=\"http:\/\/tastenblicke.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/20211115_120710-2-300x271.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"271\" srcset=\"https:\/\/tastenblicke.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/20211115_120710-2-300x271.jpg 300w, https:\/\/tastenblicke.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/20211115_120710-2-1024x924.jpg 1024w, https:\/\/tastenblicke.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/20211115_120710-2-768x693.jpg 768w, https:\/\/tastenblicke.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/20211115_120710-2-1536x1387.jpg 1536w, https:\/\/tastenblicke.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/20211115_120710-2-2048x1849.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-658\" src=\"http:\/\/tastenblicke.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/4.-erster-Geburtstag-Sammy-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"204\" height=\"272\" srcset=\"https:\/\/tastenblicke.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/4.-erster-Geburtstag-Sammy-225x300.jpg 225w, https:\/\/tastenblicke.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/4.-erster-Geburtstag-Sammy-768x1024.jpg 768w, https:\/\/tastenblicke.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/4.-erster-Geburtstag-Sammy-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/tastenblicke.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/4.-erster-Geburtstag-Sammy.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 204px) 100vw, 204px\" \/><\/p>\n<p><em>Gerade hab ich es mir mal wieder so richtig gem\u00fctlich gemacht. Ich liege unter Herrchens Schreibtisch, hab den Kopf auf seinem Fu\u00df und inhaliere den tollen Duft seiner Antihornhautsalbe. Da k\u00f6nnte ich glatt zum Schn\u00fcffler werden, denn das bringt mich dann immer in so eine ganz besondere Stimmung, und ich denk \u00fcber mein Leben nach.<\/em><\/p>\n<p><em>Seit einem Jahr wohne ich jetzt hier bei Herrchen und Frauchen, und mittlerweile sind wir ein ganz gut eingespieltes Team. Die beiden haben ordentlich Fortschritte gemacht, ne Menge gelernt, und inzwischen verstehen sie auch schon immer besser wie ich so ticke. Klar gibt es immer wieder Tage, da wollen sie unbedingt ihren Kopf durchsetzen, aber da muss man als Hund eben konsequent bleiben, sonst hat man verloren.<\/em><\/p>\n<p><em>An meinem ersten Geburtstag war so eine Situation. Also erst wurde toll gefeiert. Ich habe viele Geschenke bekommen, Kuscheltiere, Leckerlis und ein Halstuch, wo \u201ebirthday boy\u201c draufstand, und dann haben wir noch auf einer gro\u00dfen Wiese alle zusammen gespielt. Das war super!\u00a0 Aber dann. Wir waren ja nicht zu Hause sondern in einem Hotel, keine Ahnung wo, nette Leute, guter Duft, eigentlich alles ganz nice\u2026Und pl\u00f6tzlich, ich wollte gerade ein Schl\u00e4fchen machen, da h\u00fcbschen die sich so richtig auf und gehen. Ja echt, die hauen einfach ab und lassen mich allein in dieser Butze. Da war ich stinkig! Nat\u00fcrlich hatte ich auch Schiss. Wer wei\u00df, wer da rein kann, und drau\u00dfen vor der T\u00fcr liefen ja dauernd Leute rum. Erst hab ich noch einen Augenblick gewartet, ob sie vielleicht zur\u00fcckkommen, und als da nichts passierte, hab ich so richtig Randale gemacht. Herrchen kam vorbei und wollte mich mit guten Worten und Leckerlis ruhigstellen. Pah, ich lass mich doch nicht bestechen!\u00a0 Also Randale n\u00e4chste Stufe gez\u00fcndet, mit allem Drum und Dran, bellen, jaulen, springen, toben. Wie gesagt, da muss man konsequent sein. Und siehe da, ich war schon ein bisschen heiser gejault, als ich endlich raus und mit runter ins Restaurant durfte. Alle haben mich angeschaut, aber ich bin hocherhobenen Hauptes zum Tisch marschiert, hab mich drunter gelegt und zugesehen, dass mindestens eine Pfote immer Kontakt zu einem Schuh hatte, damit die blo\u00df nicht wieder abhauen k\u00f6nnen.<\/em><\/p>\n<p><em>Abgehauen sind die beiden ja vorher schon mal, aber das war nicht so schlimm, denn da war ich bei meiner Tante und wurde ordentlich verw\u00f6hnt. Das war \u00fcberhaupt so eine irre Geschichte. Eines Tages fuhr mein Frauchen mit mir ganz lange im Auto in eine riesig gro\u00dfe Stadt, da wo Tante wohnt. Ich durfte durch ihre ganze Wohnung schn\u00fcffeln, den Balkon anschauen, und wir haben auch meine andere Tante besucht. Dann waren wir in einem riesigen Park \u2013 herrje war das aufregend. Ich hab echt D\u00fcnnschiss bekommen vor lauter Angst. So viel Wasser, so viele gro\u00dfe und laute Autos, schrecklich hohe Br\u00fccken und Ger\u00fcche, dass ich schon fast `nen Asthmaanfall bekam. Nach zwei, drei Tagen wurde es etwas besser, vor allem nachdem ich gesehen habe, dass auch andere Hunde dort \u00fcberleben und ganz munter sind. Frauchen ist dann wieder nach Hause gefahren und ich bin bei Tantchen geblieben und hab mich verw\u00f6hnen lassen. Das war geil!<\/em><\/p>\n<p><em>Ein paar Wochen sp\u00e4ter passierte das Gleiche wieder. Dieses Mal brachten mich Herrchen und Frauchen zusammen in die gro\u00dfe Stadt und waren dann weg und zwar ganz sch\u00f6n lange. Das war jetzt aber nicht mehr so schlimm, denn erstens kannte ich das Get\u00fcmmel und Tantes Wohnung ja schon, und zweitens hatte ich es da richtig gut. So viel passiert zu Hause nie! Ich war mit beiden Tanten an einem See, hab im Sand gespielt und mir sogar die Pfoten ein bisschen nass gemacht, dann durfte ich an der langen Schleppleine in dem gro\u00dfen Park spielen, hab jeden Tag mein Lieblingsessen bekommen, neues Spielzeug sowieso und, was der Hammer war, ich durfte mit Tante ins B\u00fcro. Hundehimmel war das ein Fest!\u00a0 Der nette Typ, der dort immer kocht, hat mir Wurst geschenkt, und der Boss kam immer mal vorbei um zu schauen wie`s mir so geht. So ein B\u00fcrojob k\u00f6nnte mir auch gefallen.<\/em><\/p>\n<p><em>Irgendwann tauchten dann Herrchen und Frauchen wieder auf und, klar hab ich mich gefreut die Alten wieder zu sehen. Ich glaube, die haben mich auch vermisst, jedenfalls guckte Frauchen ganz w\u00e4ssrig als sie mich sah. Dennoch bin ich so ein wenig Gro\u00dfstadt- und B\u00fcroathmosph\u00e4re hin und wieder nicht abgeneigt, wobei eine nette Meeresbrise auch nicht zu verachten ist.<\/em><\/p>\n<p><em>Das kam gar nicht lange danach und war echt der Hammer!<\/em><\/p>\n<p><em>Ich habs ja eigentlich nicht so mit dem Wasser, seitdem ich dieses Badewannentrauma erlitten habe, aber das dort war dann doch irgendwie ganz anders und total spannend. Da gab es Sand, ganz viel Sand und ein gro\u00dfes Wasser, das mit mir gespielt hat. Immer wenn ich danach schnappen wollte, ist es zur\u00fcckgegangen und dann kams ganz schnell wieder und hat mich nass gespritzt. Das war soooo lustig! <\/em><\/p>\n<p><em>Toll war auch, dass ich dort mal ganz ohne Leine sausen durfte. Ich glaub, die Alten haben ziemlich Schiss gehabt, dass ich ausb\u00fcxe, vor allem, wenn ich unbedingt eins von diesen gro\u00dfen wei\u00dfen Federviechern fangen wollte. Diese Mistkerle! Immer wenn ich schon richtig dicht dran war, sind die einfach abgehoben und ich konnte nur bl\u00f6d hinterher gucken. Aber egal, ich hab das jeden Tag wieder versucht. So schnell geb ich nicht auf, und wenn wir mal wieder dorthin fahren, \u00fcbe ich weiter.<\/em><\/p>\n<p><em>Ach, und dann durfte ich, als wir wieder zu Hause waren, f\u00fcr einen Tag in eine Hundepension. Heiliger K\u00f6ter, war da was los! So viele verschiedene Artgenossen auf einem Haufen gabs ja noch nicht mal in der Hundeschule. <\/em><\/p>\n<p><em>Klar hatte ich Schiss, aber anmerken hab ich mir das nicht lassen.\u00a0 Bin da erstmal ganz forsch rangegangen, was die \u00e4lteren Fellnasen gar nicht so toll fanden. Die glaubten n\u00e4mlich, sie seien was Besseres, blo\u00df weil sie schon \u00e4lter sind und l\u00e4nger da waren. Auch die Hundetante dort hat mir ne Ansage gemacht, aber da steh ich ja dr\u00fcber und pell mir ein Leckerli drauf. Irgendwann haben sie`s kapiert und mich schlussendlich mitspielen lassen. Bei der Pfote meiner Gro\u00dfmutter, war das eine Gaudi! Ist halt doch etwas anders, so mit den Artgenossen rumzutollen als mit den Zweibeinern. Ich hoffe, ich darf da irgendwann mal wieder hin. <\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>All das geht mir so durch den Kopf, wenn ich leicht benebelt von der Antihornhautsalbe da unter Herrchens Schreibtisch liege, und manchmal fallen mir dann auch die Augen zu und ich mach ein Nickerchen\u2026nat\u00fcrlich nur so lange, bis ich irgendwas h\u00f6re oder schn\u00fcffle, dann bin ich augenblicklich wieder voll da, denn wer wei\u00df, welches Abenteuer jetzt wartet?<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0\u00a0 WIR:\u00a0 \u201eNichts ohne Sam\u201c Ein Leben ohne Hund? Wir wissen mittlerweile gar nicht mehr wie das ist, so sehr haben wir uns schon an unseren vierbeinigen Hausgenossen gew\u00f6hnt. 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