{"id":527,"date":"2020-11-17T14:51:12","date_gmt":"2020-11-17T14:51:12","guid":{"rendered":"http:\/\/tastenblicke.de\/?p=527"},"modified":"2020-11-17T14:51:12","modified_gmt":"2020-11-17T14:51:12","slug":"ansichten-und-einsichten-von-mensch-und-hund-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tastenblicke.de\/?p=527","title":{"rendered":"Ansichten und Einsichten von Mensch und Hund (2)"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">(2)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><em>Wir<\/em><\/strong><em>: Theorie und Praxis<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-531\" src=\"http:\/\/tastenblicke.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/20201017_165611-282x300.jpg\" alt=\"\" width=\"282\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/tastenblicke.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/20201017_165611-282x300.jpg 282w, https:\/\/tastenblicke.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/20201017_165611-963x1024.jpg 963w, https:\/\/tastenblicke.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/20201017_165611-768x817.jpg 768w, https:\/\/tastenblicke.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/20201017_165611-1445x1536.jpg 1445w, https:\/\/tastenblicke.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/20201017_165611-1926x2048.jpg 1926w\" sizes=\"auto, (max-width: 282px) 100vw, 282px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\n<p><em>Endlich ist Sam bei uns eingezogen und hat augenblicklich unser Leben geh\u00f6rig auf den Kopf gestellt. Wir merken, dass dieser \u201eKopfstand\u201c zwar manchmal anstrengend ist, aber es f\u00f6rdert auch die Durchblutung und regt l\u00e4ngst stillgelegte Bereiche in uns frei. Wir denken, f\u00fchlen, planen, schlafen, ja, wir leben jetzt irgendwie anders, und oftmals wundern wir uns \u00fcber uns selbst.<\/em><\/p>\n<p><em>Teppichfransen sind zerzaust, \u00fcberall im Haus findet man Hundespielzeug, ein Eimer mit Seifenlauge und ein Wischmopp stehen allzeit bereit, um kleine Missgeschicke zu beseitigen; im Windfang findet man \u00a0jetzt verdreckte Gummistiefel, eine Hundeleine baumelt an der Garderobe, und nat\u00fcrlich haben wir nun in jeder Jacken- oder Manteltasche einen Kotbeutel und verschiedene Leckerlies.<\/em><\/p>\n<p><em>Eigentlich gehen wir theoretisch bestens vorbereitet in dieses Abenteuer, aber auch wir m\u00fcssen feststellen, dass selbst auf dem Gebiet der Welpenkunde Theorie und Praxis Hundejahre auseinander liegen k\u00f6nnen, und der Schatz an neuen Erfahrungen unersch\u00f6pflich scheint.<\/em><\/p>\n<p><em>Sam bestimmt jetzt unseren Tages- und Nachtrhythmus und er\u00f6ffnet uns dabei ganz neue Horizonte. War ich jemals morgens um 3 Uhr bei absoluter Dunkelheit und Regen in meinem Garten? Nein, niemals! Und deshalb konnte ich bisher auch nie ein Wort mit dem Zeitungsboten wechseln, der um diese Zeit auch unterwegs ist. Schade eigentlich, denn er ist ein interessanter Typ.<\/em><\/p>\n<p><em>Mit einer Taschenlampe in der Hand in dunkler Nacht \u00fcber den Rasen zu gehen, um nach eventuellen Exkrementen zu suchen, das hat schon was von Geocaching f\u00fcr Fortgeschrittene. Und ich muss sagen, ich werde immer besser darin.<\/em><\/p>\n<p><em>Zwei H\u00e4user weiter brennt jede Nacht das Licht in einem anderen Zimmer, und gegen\u00fcber flimmert pausenlos der Fernseher, obwohl keiner davorsitzt. Ganz neu ist mir auch, wie viele Bewegungsmelder an den verschiedenen Einfahrten installiert sind. Es gleicht fast einer Stra\u00dfen-Lichtorgel, wenn man da entlang geht. Sam ist fasziniert und irritiert zugleich, was nicht unbedingt f\u00fcr ein z\u00fcgiges Weiterkommen sorgt.<\/em><\/p>\n<p><em>Ich wusste auch nicht, in welch affenartiger Geschwindigkeit man einen Jogginganzug nebst Gummistiefel \u00fcber den Schlafanzug ziehen, zeitgleich Leckerlies und Kot-T\u00fcte in die Tasche stecken, Haust\u00fcr aufschlie\u00dfen und den Hund anleinen kann. Denn soweit die Theorie: Sobald sich der Welpe meldet, bringen sie ihn vorsichtig nach drau\u00dfen, wo er sich \u201el\u00f6sen\u201c kann. Praxis: Man schl\u00e4ft tief und fest, Welpe kratzt an der Matratze, man springt augenblicklich aus dem Bett, klemmt den Hund unter den Arm, h\u00fcpft in die Klamotten und hofft, dass die \u201eLosung\u201c nicht ins Treppenhaus rieselt. Hin und wieder ist man schnell genug und gewinnt das Rennen gegen die Welpenblase.<\/em><\/p>\n<p><em>Drau\u00dfen auf der Stra\u00dfe hat Sam so eine ganz eigene Sicht auf die Dinge und eine sehr pers\u00f6nliche Choreographie seines Gassigangs. Er l\u00e4uft einige Meter forsch an der Leine &#8211; man frohlockt \u2013 dann bleibt er unmittelbar stehen, setzt sich mitten auf die Stra\u00dfe, und wenn ihm danach ist, streckt er sich auch f\u00fcr einige Zeit dort aus. Am anderen Ende der Leine versucht man ruhig zu bleiben und lenkt schon mal die vorbeikommenden Radfahrer und Autos um. Ganz pl\u00f6tzlich, weil vielleicht ein Blatt \u00fcber den Boden tanzt oder ein Vogel piepst, springt er dann auf und jagt davon. Wohl dem, der die Leine fest am Handgelenk hat.<\/em><\/p>\n<p><em>Begr\u00fcnte Hofeinfahrten und struppige Rabatten scheinen sehr verdauungsf\u00f6rdernd auf ihn zu wirken. Da ist man gut beraten, den kleinen Plastikbeutel parat zu halten, um die wertvolle Losung einzusammeln, bevor der Hund sie frisst. Theorie sagt: man freut sich ausgelassen und gibt dem Welpen zur Belohnung ein Leckerlie. In der Praxis muss man aber rasend schnell mit dem Leckerlie kommen und fast zeitgleich den Hund wegzerren, denn sonst belohnt sich Sam mit den eigenen Erzeugnissen, ehe man ihn noch daf\u00fcr loben konnte. <\/em><\/p>\n<p><em>Im Haus haben wir, wie empfohlen, in jeder Etage einen Liegeplatz f\u00fcr den Kleinen eingerichtet. Sch\u00f6n mit Decke, Kuscheltier und hundep\u00e4dagogisch wertvollem Spielzeug. Allerdings bevorzugt Sam oft andere Arten und Orte der Entspannung. Gerne leckt er nackte F\u00fc\u00dfe, schlabbert \u00fcber alle glatten B\u00f6den, ist auch dem Hals einer leeren Weinflasche nicht abgeneigt und sch\u00e4tzt leider auch hin und wieder die Ruhe und Reinheit eines K\u00fcchenbodens um sich zu erleichtern. Theorie: moderate Strafe muss sein. Nach passiertem Missgeschick im Haus setzen wir ihn also vor die Haust\u00fcr. Nat\u00fcrlich ist er angeleint, damit er nicht im Garten herumtoben kann.\u00a0 Praxis: er sch\u00e4kert mit den Nachbarn, die dr\u00fcben am Fenster stehen und ist eigentlich wenig begeistert, wenn wir seine Strafzeit beenden und ihn wieder ins Haus holen. Dort gibt er mitunter \u201eWinde\u201c von sich, dass die Fensterscheiben beschlagen und man sich fast sehns\u00fcchtig eine Atemschutzmaske w\u00fcnscht.<\/em><\/p>\n<p><em>Sam ist aber nicht nur Hund oder Welpe. Sam ist auch unser aktueller privater Fernsehsender. T\u00e4glich bringt er neue kleine Sketche, hat pfiffige Tricks auf Lager und verbreitet ein fr\u00f6hliches Karma. Er kann einem verschmust auf dem Arm liegen, sich den Bauch kraulen lassen, er kann quietschen vor Freude und dankbar den Kopf schr\u00e4g halten, wenn man ihn lobt. Er kann aber auch \u201edie wilde Luzie\u201c rauslassen und wie ein Derwisch durchs Haus fegen. Dann zerw\u00fchlt er, was er vor seine kleine Schnauze bekommt und schnappt auch mal nach Hosen, Socken oder einem Finger. Er dreht sich um seine eigene Achse, stranguliert sich fast mit der Leine oder \u00fcbt Kopfstand und Purzelbaum in seinem K\u00f6rbchen. Sein Repertoire ist unersch\u00f6pflich. <\/em><\/p>\n<p><em>Er lernt viel, wenn er will, und er vergisst augenblicklich, was er gelernt hat, wenn ihn etwas anderes besch\u00e4ftigt.<\/em><\/p>\n<p><em>Wie hei\u00dft es so sch\u00f6n: Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne!<\/em><\/p>\n<p><em>In diesem Fall stimmen Theorie und Praxis sogar mal \u00fcberein. Nach zwei Wochen mit Sam sind wir absolut verzaubert!<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><em>Sam: <\/em><\/strong><em>No risk, no fun<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-533\" src=\"http:\/\/tastenblicke.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/20201117_154331-1-300x247.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"247\" srcset=\"https:\/\/tastenblicke.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/20201117_154331-1-300x247.jpg 300w, https:\/\/tastenblicke.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/20201117_154331-1-1024x843.jpg 1024w, https:\/\/tastenblicke.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/20201117_154331-1-768x632.jpg 768w, https:\/\/tastenblicke.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/20201117_154331-1.jpg 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Ich dachte ja schon die \u00e4lteren Leutchen, die so interessiert an mir waren, h\u00e4tten mich vergessen, oder der Schlag h\u00e4tte sie getroffen. Kann ja in diesem Alter leicht mal passieren. Aber dann sind sie eines Tages doch noch gekommen und haben mich abgeholt. Die letzte Zeit war ja auch nicht mehr so prall, ganz allein ohne die Geschwister. Da sollte man dann auch nicht zu w\u00e4hlerisch sein. Besser Einzelwelpe bei \u00e4lteren Leuten, als einer unter vielen in einer durchgeknallten Hipster-WG. <\/em><\/p>\n<p><em>Und so ging es dann auch ganz gut los. In einer stylischen Transportbox mit nylonvergitterten Fenstern wurde ich zu meinem neuen Zuhause gefahren. Kuscheltier, Leckerlies und Spielball, alles dabei. Da darf man nicht meckern. Trotzdem habe ich mich erstmal schlafend gestellt. Ich dachte, da kann einem am wenigsten passieren, und man kann dennoch hin und wieder einen Blick riskieren und was erschn\u00fcffeln.<\/em><\/p>\n<p><em>Inzwischen bin ich jetzt gut zwei Wochen in meinem neuen Zuhause. Was soll ich sagen? Die H\u00fctte ist schon ganz cool, allerdings ist alles irgendwie riesengro\u00df, und ich finde mich allein noch nicht wirklich zurecht. Jeden Tag entdecke ich etwas Neues, das ich erschn\u00fcffeln oder ausprobieren muss. Das fordert einen ganz sch\u00f6n! <\/em><\/p>\n<p><em>Herrchen und Frauchen bem\u00fchen sich auch wirklich, aber die ticken eben einfach anders. Die denken, dass ich alles behalte, was sie mir zeigen, oder dass ich schon genau wei\u00df, was ich darf oder nicht. Es ist echt anstrengend, und ich tr\u00e4ume wirklich manchmal von einem Welpen-Wellness-Wochenende, wo ich den ganzen Tag und die ganze Nacht nur tun und lassen kann, was ich will.<\/em><\/p>\n<p><em>Was ich jetzt alles lernen soll? Zum Beispiel: nicht ins Wohnzimmer kacken, obwohl der Teppich dort doch so sch\u00f6n weich ist. Wenn ich dann daf\u00fcr in die K\u00fcche gehe, ist das auch nicht recht. Dabei habe ich noch R\u00fccksicht genommen, mir alles verkniffen und gewartet, bis alle drau\u00dfen waren. Echt bl\u00f6d! <\/em><\/p>\n<p><em>Zur Strafe setzen sie mich dann vor die Haust\u00fcr. Das ist aber gar nicht mal so \u00fcbel, denn gegen\u00fcber wohnen nette Leute, die stehen dann am Fenster, und wir haben Spa\u00df zusammen.<\/em><\/p>\n<p><em>Nachts darf ich mit ins Schlafzimmer auf ein sch\u00f6nes Kissen zusammen mit meinem Kuscheltier. Bis ich das allerdings durchgeboxt habe, wau wau, das hat mich zwei N\u00e4chte harter Arbeit gekostet. Die wollten mich doch glatt in der Transportbox schlafen lassen. Okay, sie haben oben aufgemacht, aber mal ehrlich, da ist man ja richtig eingeengt. Dass die das nicht kapiert haben. Die schlafen doch auch nicht im Schrank, selbst wenn die T\u00fcr auf ist. Ich habe also ordentlich Randale gemacht, oben rausgeguckt und ewig keine Ruhe gegeben. Herrchen war schon etwas angepisst denn &#8211; das zumindest habe ich inzwischen kapiert \u2013 wenn man seinen Schlaf st\u00f6rt, gef\u00e4llt ihm das gar nicht. Die Aktion hat aber trotzdem noch nicht gereicht. In der n\u00e4chsten Nacht habe ich das seitliche Fenster aufgemacht. War echt harte Arbeit, den Rei\u00dfverschluss von innen aufzubekommen, aber es hat geklappt, und als ich dann noch die ganze Box umgeschmissen habe, dann endlich haben sie es kapiert. Nun ja, es sind eben \u00e4ltere Leutchen, die brauchen halt ein bisschen l\u00e4nger, bis sie was schnallen.<\/em><\/p>\n<p><em>Jetzt ist vieles einfacher. Wenn ich dann nachts mal muss, gehe ich zu Frauchen ans Bett und kratze an der Matratze. Sie springt zwar sofort aus den Federn, klemmt mich unter den Arm (weil ich ja noch nicht \u00fcber die Treppe darf), und los geht\u2019s. Aber bis sie in ihren Klamotten ist, M\u00fctze, Schal und Stiefel anhat, dann vielleicht noch den Hausschl\u00fcssel sucht, da kann es schon mal eng werden. <\/em><\/p>\n<p><em>Wir tapern dann zusammen durch die Stra\u00dfen. Am Anfang war sie mit mir nur im Garten \u2013 puh, war das dunkel. Wahrscheinlich hat sie da Angst gehabt, denn nun flanieren wir immer h\u00fcbsch drau\u00dfen an den anderen H\u00e4usern vorbei. Das gef\u00e4llt mir allein vom Schn\u00fcffelaspekt auch viel besser, und au\u00dferdem ist es nat\u00fcrlich total spannend. Aber ich bin vorsichtig und halte lieber alle paar Meter mal an, dreh mich um und \u00fcberlege gr\u00fcndlich, ob es sich lohnt weiter zu gehen oder ob die Duftnote von vorher nicht vielleicht besser war.<\/em><\/p>\n<p><em>Auf jeder Runde gibt es so viel Neues zu entdecken, zu erschn\u00fcffeln und auszuprobieren. Zigarettenkippen, Plastikfolien und Kaugummi finde ich z. B. toll, aber Frauchen wird dann immer ganz panisch, wenn ich davon probiere.<\/em><\/p>\n<p><em>Grunds\u00e4tzlich gibt es f\u00fcr jedes \u201eGesch\u00e4ft\u201c au\u00dferhalb des Hauses ein Freudengeheul und ein Leckerlie. Also ehrlich, da machen die auch ein ziemliches Brimborium drum. Kaum bin ich fertig, werde ich weggezerrt, darf mir mein Gesch\u00e4ft nicht einmal mehr ansehen, geschweige denn davon naschen. Ich muss dann \u201eSitz\u201c machen, werde t\u00fcchtig gelobt, bekomme mein Leckerlie, und mein Gesch\u00e4ft wird in eine kleine T\u00fcte verpackt. Die bringen wir dann gemeinsam zu der gro\u00dfen Tonne im Garten, die so unheimlich toll riecht, dass ich eigentlich gar nicht mehr davon weg will.<\/em><\/p>\n<p><em>Ich versuche es ja, aber manchmal versteht man diese \u00e4lteren Leute auch nicht. Wenn Herrchen seine Lederhose und dicke Handschuhe an hat und ich mit ihm spiele, dann darf ich ein bisschen zwicken und auch kratzen. Wenn ich aber seine nackten F\u00fc\u00dfe lecke, was er \u00fcbrigens total sch\u00f6n findet, und ich mich so ein bisschen in Ekstase schlabbere und zuschnappe, dann brummt er mich an und ich muss ins K\u00f6rbchen oder aus dem Zimmer. Frauchen macht solche Spiele nicht mit mir. Die steht mehr aufs Streicheln und Kraulen, was ja auch sehr sch\u00f6n ist. Nur wenn ich ihrer Hand zu nahe komme, ist Schluss. Wahrscheinlich hat sie Angst, dass ich ihren Nagellack abknabbere, aber ich bin ja nicht bl\u00f6d. Da hole ich mir doch lieber ihren Holzpantoffel, da hat man wenigstens was Vern\u00fcnftiges im Maul. Komischerweise kommt auch das so gar nicht gut an. Warum eigentlich? Im Garten darf ich doch auch mit einem St\u00fcck Holz spielen.<\/em><\/p>\n<p><em>Na ja, man muss eben immer wieder austesten, was geht und was nicht.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em> \u201eNo risk, no fun \u201esag ich da nur.\u00a0 Mit etwas Hundegeduld und Ausdauer werde ich mir die Herrschaften schon hinbiegen und ihnen beibringen , was gut f\u00fcr mich ist und mir Spa\u00df macht. W\u00e4re doch gelacht!\u00a0 Wau wau.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; (2) Wir: Theorie und Praxis &nbsp; Endlich ist Sam bei uns eingezogen und hat augenblicklich unser Leben geh\u00f6rig auf den Kopf gestellt. Wir merken, dass dieser \u201eKopfstand\u201c zwar manchmal anstrengend ist, aber es f\u00f6rdert auch die Durchblutung und regt l\u00e4ngst stillgelegte Bereiche in uns frei. 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